Wunderkind: Ruth Greiling

11. Juni 2021

Jeden Monat stellen wir euch Stuttgarter:innen vor, die mit mindestens einer Fähigkeit herausragend sind und von denen ihr in Zukunft noch viel hören werdet – ach ja, und nett sind übrigens auch!

Ruth ist ein literarisches „Wunderkind“. Ihre Leidenschaft gilt nicht nur dem Schreiben. Ruth hat noch ein Talent für  Bratsche und Klavier – und zusätzlich singt sie gern. Aber in erster Linie ist sie eine vielversprechende Autorin und in der Auswahl des Jungen Schriftstellerhauses. Erzähl uns was über dich, Ruth!

Name Ruth Greiling

Geburtsjahre 2001

Geburtsort Stuttgart

Wohnort Stuttgart

Nächstgelegene Bushaltestelle Edelweißweg
Nächstgelegene Stadtbahnhaltestelle Obere Ziegelei

Worin bist du besonders gut?
Im Bratsche spielen, Singen und Geschichten schreiben.

Was motiviert dich?
Verschiedene Orte, verschiedene Menschen. Stadtbahn fahren.

Aber vor allem: Neues erleben.

Was macht dir Angst?
Krankheiten und Unfälle.

Beschreib mal deinen Kleidungsstil in 3 Worten:
Unkompliziert und blau.

Was ist dein Lieblingsgetränk?
Johannisbeerschorle

Wer ist dein/e Lieblingsautor/in?
Zur Zeit mag ich T.C. Boyle

Dein Lieblingsfilm?
„Shape of Water“

Wo fühlst du dich in Stuttgart am wohlsten?
Im Weltcafé.

Hast du eine Lieblingsstadtbahnlinie?
Die U2 nach Neugereut.

Welches Buch hast du als letztes gelesen?
„Ruhm“ von Daniel Kehlmann

Wie erklärst du einem Alien, warum du gerne schreibst? 
Ich deute auf mich und sage: „Ruth“. Ich deute auf alles um mich herum und sage: „Leben“ Dann deute ich auf mein Geschriebenes und sage: „Noch mehr Leben.“

 

Wann hast du angefangen zu schreiben und was war der Auslöser?

Ich war sehr klein und konnte weder schreiben noch lesen. Meine Eltern haben mir jeden Abend vorgelesen, da wollte ich selbst eine Geschichte erfinden. Daraufhin hat mein Vater mir ein kleines Heftchen gebunden und ich habe meinen Eltern abwechselnd diktiert, was sie aufschreiben sollen. Ich weiß nur noch, dass die Geschichte von einer Schildkröte handelte und ich sehr stolz war, dass meine Eltern meine Worte wichtig nahmen.

Wie wird man eine gute Autorin?
Schreiben und es lieben. Sich mit seinen Texten und Ideen auseinandersetzen. Mutig sein.

 

Was ist überhaupt ein guter Text?
Ich bin noch dabei es herauszufinden.

 

Welcher Buchcharakter wärst du gerne und warum?
Die Päpstin aus: „Die Päpstin“ von Donna Woolfolk Cross. Wer kann sonst noch von sich behaupten Päpstin zu sein?

Welche Ziele möchtest du mit der Schriftstellerei erreichen?
Mein Ziel ist, nie aufzuhören zu schreiben.

Fotografien von Saeed Kakavand

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