Vier gewinnt mit Denise Haverkamp

Vier Haltestellen, vier Insider-Tipps: In unserem neuen Format „4 gewinnt“ geht's mit Stuttgarter Persönlichkeiten per Bus und Bahn durch die Stadt! Für die erste Ausgabe haben wir Denise Haverkamp begleitet, die erst kürzlich ihre eigene Personal Branding Agentur gegründet hat.
Wer Denise auf LinkedIn folgt, merkt schnell: Bei ihr ist eigentlich immer etwas los. Mit nicht einmal 30 Jahren hat die Stuttgarterin schon zwei Unternehmen gegründet. Ein Thema, das sich dabei wie ein roter Faden durch ihre Biografie zieht: Female Empowerment. So entstand auch die Idee zu ihrem ersten Start-up „finance, baby!“, das im August 2020 an den Start ging. Mit dem Ziel, finanzielle Chancengleichheit für Frauen zu fördern, vermittelt die Plattform hilfreiches Finanzwissen speziell für die Lebenssituationen von Frauen. Ein Konzept, das aufging: Das Programm und das zugehörige Buch, inklusive interaktivem Haushaltsplan, sowie die App wurden in zahlreichen Medien gefeaturt und erhielten international Aufmerksamkeit. Aus der passionierten Gründerin Denise wurde eine erfolgreiche Geschäftsführerin und schnell auch eine gefragte Speakerin für Panels und andere Formate.
Denise sitzt in einem Shared Office und arbeitet konzentriert an ihrem Laptop
Anfang des Jahres hat Denise ihrer alten Wirkungsstätte allerdings den Rücken gekehrt und erneut gegründet: Die Denise Haverkamp Agency betreut Gründerinnen beim Thema Personal Branding. Genau damit hat die 28-Jährige in den letzten Jahren nämlich jede Menge Erfahrung gesammelt und nutzt nun die Chance, ihr Wissen weiterzugeben. Dabei reicht ihr Portfolio von der strategischen Beratung über die Betreuung von Social-Media-Kanälen wie LinkedIn und Instagram bis hin zu PR-Arbeit und Kooperationsmanagement. Wie das im Alltag aussieht, zeigt uns Denise beim gemeinsamen Tag in Stuttgart.
Wohnhaft im schönen Heusteigviertel, geht’s als Erstes zum Österreichischen Platz. „Wenn ich morgens ganz motiviert bin, schaffe ich es vor der Arbeit zum Sport!“ lacht Denise. Natürlich kann man die Strecke auch einfach laufen – aber manchmal ist Bahnfahren eben doch bequemer!
Das Fitnessstudio Jonny M. liegt praktischerweise direkt am Marienplatz. Von hier aus geht’s auf einen Kaffee ins Condesa. Gerade jetzt im Sommer eignet sich die Terrasse des Café- und Bar-Konzepts perfekt, um noch ein bisschen People-Watching zu betreiben oder in der Sonne entspannt ein Buch zu lesen.
Denise sitzt vor der Café-Bar Condesa und hat ein Buch in der Hand
Vom Marienplatz aus steigt Denise in die Bahn Richtung Rotebühlplatz (Stadtmitte). Seit Kurzem arbeitet die Gründerin nämlich in einem Shared Office: dem neuen Ruby Fred Workspace im Gerber. Mitten in der Stadt gelegen, bieten die Räumlichkeiten verschiedene Arbeitssituationen von klassischen Schreibtischen bis zu gemütlichen Sitzgruppen. „Für mich ist es ein richtiger Gamechanger, im Coworking Space zu arbeiten, weil ich mich zu Hause überhaupt nicht konzentrieren kann. Hier komme ich super gerne her!“, erklärt Denise. „Als Erstes gehe ich morgens die LinkedIn-Kanäle meiner Kundinnen durch und checke, ob alles online gegangen ist und geklappt hat.“ Meetings und persönliche Termine sind ebenfalls Teil der täglichen To-dos. „Ganz ehrlich, ich hasse es, zu telefonieren und mache am liebsten Sprachnachrichten. Zum Glück geht es meinen Kundinnen ähnlich!“ gibt Denise grinsend einen Einblick in ihre Arbeitsweise. „Bei Briefings für Postings habe ich so gleich das Wording mit drauf und kann auch Zitate einbauen.“ Zeit für eine Mittagspause muss natürlich auch sein: Zwei Ebenen weiter unten gibt’s im LALA Healthy Livin kaltgepresste Säfte, erfrischende Smoothies und vielfältige Bowls.
Denise steht in einem Shared Office: dem neuen Ruby Fred Workspace im Gerber und schaut freundlich
Nach der Erfahrung in ihrem ersten Unternehmen weiß Denise, wie leicht es ist, sich als Selbstständige in der Arbeit zu verlieren und legt daher besonders viel Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance: „Im Sommer gehe ich nach der Arbeit total gerne ins Bad Berg. Das ist für mich der schönste Ort, um sich eine kleine Abkühlung zu holen!“ Na dann: Auf zur Haltestelle Mineralbäder und ab ins kühle Nass!
Denise schaut auf das Schwimmbecken im Bad Berg

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