Photo Love Story von Julia Sang Nguyen

22. April 2021

Im Sommer 2018 gewann die Stuttgarter Fotografin Julia Sang Ngyuen den ersten Preis des Vogue Photo Contest. Seitdem wurden ihre Fotografien in vielen großen Medien gefeatured. Normalerweise konzentriert sich Julia auf Mode- und Portraitfotografie – ihre Sicht auf Stuttgart ist aber nicht weniger eindrucksvoll.

Ein Porträt der Kulturstadt Stuttgart

In ihrer Photo Love Story zeigt Julia Gegenstände, Menschen und Orte, die Geschichten der Kultur in Stuttgart erzählen. Egal ob im Planetarium, dem Stadtarchiv oder am Stuttgarter Hauptbahnhof: Julia verbindet einen ungeschönten Charme mit Ruhe und Sorgfalt, und erzeugt anhand von Farben ein Gefühl von Wärme und Intimität. Die Aufnahmen wirken gleichzeitig natürlich und perfekt arrangiert – Inszenierung und Beobachtung von Kultur in einem.

Mode-Inspiration in der Requisite vom Staatstheater Stuttgart.
Ordnung muss sein im Stadtarchiv.
Improvisierter Grill an der Akademie der Bildenden Künste am Killesberg.
Zweimal Tickets im Planetarium an der Haltestelle Staatsgalerie.
Kurze Spielpause bei den Stuttgarter Philharmonikern.
Automatische Ausleihe und Rückgabe in der Stadtbibliothek am Mailänder Platz.
Quatsch machen erlaubt im Stuttgarter Ballett.
Im Stadtarchiv steckt die ganze Geschichte der Stadt.
Walking on the moon im Planetarium.

Über die Künstlerin

Julia Sang Nguyen ist gebürtige Stuttgarterin und hat dort an der Kunstakademie Kommunikationsdesign studiert. Ihr Fokus lag dabei immer auf der Fotografie. Heute sind ihre Aufnahmen in der VOGUE, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, aber auch der Süddeutschen Zeitung zu betrachten. Nguyen war bereits Teil mehrerer Gruppenausstellungen, unter anderem im VOGUE Salon, Berlin. Außerdem arbeitet sie mit vielen Stuttgarter Kultureinrichtungen zusammen, wie beispielsweise die Staatstheater Stuttgart, bestehend aus Stuttgarter Ballett, Staatsoper Stuttgart und Schauspiel Stuttgart. Julia fotografiert für alle drei Sparten.

Zwei Damen in "Die irritierte Stadt".
Kaffee kochen im Akkord.
Ein heißer Sommer im Dachgeschoss der Stadtverwaltung.
Wegen Corona gibt's viel (Welt-)Raum im Planetarium.
Zum Glück geöffnet: ein Atelier in den Wagenhallen am Nordbahnhof.