SSB Radio: Prince Bahadu

4. Mai 2021

Wie klingt Stuttgart? So, wie die DJs, Musiker:innen und Produzent:innen der Stadt sie zum Leben erwecken: mit ihren Sets, mit Mixtapes und Playlisten. Jeden Monat bekommt ihr was von den prägendsten Musiklieberhaber:innen auf die Ohren, die ihr Mixtape ganz speziell für ihre Lieblings-Bus- oder Stadtbahnlinie aufgenommen haben.

Das Mixtape für die Stadtbahnlinie U4 hat uns Prince Bahadu zusammengestellt.

Prince Bahadu aka Florian „Ringo“ Stelzl hat Musik im Blut: Schon als junger Mann hat der ehemalige HdM-Student in der Post-Punk Band Human Abfall seine Gitarre gequält. Später hat er sich ganz dem Hip Hop verschrieben und in Stuttgarter Bars und Clubs wie dem Transit/Bergamo die schwitzende Meute zum kalkulierten Ausrasten gebracht. Wohlgemerkt: immer trocken! Prince Bahadu ist nämlich überzeugter Nicht-Alkoholiker.

Platten, Platten – nichts als Platten

Auf die Plattenteller kommt für Prince Bahadu ausschließlich schwarzes Gold: nämlich Vinyl-Schallplatten. Und zwar am liebsten von seinem zeitweiligen Brötchengeber Second Hand Records. Dort hat schon so manch Stuttgarter DJ seine musikalische Sozialisation erfahren. Gemeinsam mit anderen Vinylliebhabern lässt es sich in einem der größten Plattenläden Süddeutschlands hervorragend fachsimpeln und rumnerden. Schon DJ Thomilla, Michi Beck, Andreas Vogel, DJ Pauki, Leif Müller und Konstantin Sibold haben hier schon nach Platten gediggt.

Ringo ist nicht Florian

Woher der DJ-Name Prince Bahadu kommt, weiß nur die Legende. Sein zweites Pseudonym „Ringo“ hat sich der sympathische Stuttgarter durch eine Schnapsidee zugelegt: Sein Kumpel und er wollten sich als Fans klassischer Popmusiker die Vornamen ihrer Stars aneignen. Und so wurde aus Florian Ringo, und aus Joscha wurde Elvis Brettschneider. Ach so, natürlich ganz ohne Schnaps – denn Ringo trinkt ja keinen Alkohol …

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