Ein Projekt für Dich: STELP

23. Februar 2021

Stuttgart lebt von den Menschen, die sich in der Stadt engagieren und sie nach ihren Vorstellungen zu einem besseren Ort machen.

Heute portraitieren wir die humanitäre Hilfsorganisation STELP.

Menschlichkeit, Solidarität, Nächstenliebe. Werte, für die Serkan Eren lebt und arbeitet. Als Gründer, Vorstand und Supporter on Site der Hilfsorganisation STELP erhält er Einblicke in eine Welt, vor der viele die Augen verschließen.

Als Serkan 2015 Bilder notleidender Menschen in den Nachrichten sieht und feststellt, dass sich diese Szenen keine zehn Stunden von Stuttgart entfernt abspielen, entscheidet er zu handeln. „Kurzerhand habe ich mit meinem Freund Steffen Schuldis einen Sachspendentransport organisiert, den wir dann bis nach Idomeni in Griechenland fuhren“, so der Stuttgarter. Was als einmalige Hilfsaktion beginnt, ist heute ein Netzwerk aus Sponsoren und Supportern, die STELP allesamt ehrenamtlich unterstützen – und zwar auf drei Kontinenten.

„Es war pures Glück, dass wir in Mitteleuropa auf die Welt gekommen sind. Von diesem Glück gilt es, etwas zurückzugeben.“ Serkan Eren

Begegnungen auf Augenhöhe

STELP – kurz für „Stuttgart helps“ – möchte Begegnungen auf Augenhöhe schaffen und dort Hilfe leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird: Vor Ort. Zum Beispiel in Form von Suppenküchen im Jemen oder dem Gaza Health Center, bei dem viele helfende Hände daran arbeiten, die Gesundheitsversorgung der palästinensischen Zivilbevölkerung zu verbessern. Und auch 2021 sind – trotz Pandemie – Projekte rund um den Globus geplant, wie Serkan berichtet: „Wir werden zum Beispiel mit Viva con Agua einen Brunnen in Äthiopien bauen und in Kambodscha Familien unterstützen, die trotz einer 7-Tage-Woche in der Bekleidungsindustrie täglich ums Überleben kämpfen.“

Fundraising Café|Bar in Stuttgart

Mit Blick in die Zukunft steht außerdem ein weiteres Projekt in den Startlöchern: „Neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden, sind Events wichtige Pfeiler unseres Fundraisings. Mit einer Café Bar in Form eines Social Business möchten wir eine neue tragende Säule aufstellen“, erklärt Serkan. Das neue Café in der Katharinenstraße 15 sei eine gute Möglichkeit, um den Bekanntheitsgrad des Vereins zu erhöhen und künftig unabhängiger von Spenden zu sein, so Serkan. Denn dank der Unterstützung von Sponsoren wie Max Herre und Timo Hildebrand, ehrenamtlichen Helfer:innen im Café-Betrieb und großzügigen Rabatten von Lieferanten, fließen sämtliche Einnahmen direkt in die STELP-Projekte.

Selbst Supporter:in werden

Ob in Form von Spenden, als Supporter:in bei Projekten vor Ort oder aber bei Events und Aktionen, als Mitglied oder hinterm Tresen im Café – es gebe unzählige Möglichkeiten, sich bei STELP einzubringen, so Serkan. „Wir freuen uns immer über gute und motivierte Unterstützung!“

 

Fotocredits: STELP e.V.

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